funktionensyntax
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| funktionensyntax [2026/02/02 17:35] – frankbrennecke | funktionensyntax [2026/02/17 10:49] (aktuell) – frankbrennecke | ||
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| Zeile 51: | Zeile 51: | ||
| |prod|Produktfunktion| | |prod|Produktfunktion| | ||
| - | Beiden Funktionen ist gemeinsam, dass sie immer am Anfang einer Funktionsdefinition stehen müssen und den gesamten weiteren Funktionsterm einklammern. Als Zählvariable dient dann die Variable n. Außerhalb von sum() und prod() hat n immer den Wert 1. Weitere Hinweise zur Benutzung finden Sie [[sumproddefinition|hier]]. | + | Beiden Funktionen ist gemeinsam, dass sie immer am Anfang einer Funktionsdefinition stehen müssen und den gesamten weiteren Funktionsterm einklammern. Als Zählvariable dient dann die Variable n. Außerhalb von sum() und prod() hat n immer den Wert 1. [[sumproddefinition|Weitere Hinweise zur Benutzung finden Sie hier]]. |
| ===== Verfügbare Variablen ===== | ===== Verfügbare Variablen ===== | ||
| Zeile 59: | Zeile 59: | ||
| |z|komplexe Zahl| | |z|komplexe Zahl| | ||
| |z\|konjugiert komplexe Zahl| | |z\|konjugiert komplexe Zahl| | ||
| - | |x|bezeichnet die kartresische | + | |x|bezeichnet die kartesische |
| - | |y|bezeichnet die kartresische | + | |y|bezeichnet die kartesische |
| |r|Variable für Radien| | |r|Variable für Radien| | ||
| |phi|Variable für winkel| | |phi|Variable für winkel| | ||
| |t|analog zu x zu verwenden| | |t|analog zu x zu verwenden| | ||
| |s|analog zu x zu verwenden| | |s|analog zu x zu verwenden| | ||
| + | |u, | ||
| Die gemeinsame Verwendung von x, t und s ist an manchen Stellen möglich, sollte aber aus Übersichtsgründen vermieden werden. | Die gemeinsame Verwendung von x, t und s ist an manchen Stellen möglich, sollte aber aus Übersichtsgründen vermieden werden. | ||
| - | === Parameter === | + | ===== Parameter |
| CGRPAH kennt das Schlüsselwort param, das wie eine Variable benutzt werden kann. Erkennt CGRAPH in einer Funktion dieses SChlüsselwort, | CGRPAH kennt das Schlüsselwort param, das wie eine Variable benutzt werden kann. Erkennt CGRAPH in einer Funktion dieses SChlüsselwort, | ||
| Zeile 82: | Zeile 83: | ||
| |/ | |/ | ||
| |^|allgemeine Potenzfunktion| | |^|allgemeine Potenzfunktion| | ||
| + | |||
| + | Der Doppelpunkt : ist kein Rechenzeichen. Er wird benutzt, um Koordinatenpaare und -tripel darzustellen und deren einzelne Koordinaten voneiander zu trennen. Siehe hierzu die [[zahlenformate_und_wertebereiche|Zahlenformate]]. | ||
| ===== Schlüsselwörter ===== | ===== Schlüsselwörter ===== | ||
| Zeile 101: | Zeile 104: | ||
| Da komplexe Zahlen vollständig erkannt werden, ist eine Klammerung hier nicht erforderlich. Eine Eingabe wie | Da komplexe Zahlen vollständig erkannt werden, ist eine Klammerung hier nicht erforderlich. Eine Eingabe wie | ||
| - | z-3-3j | + | z-3-3j |
| ist gleichbedeutend mit | ist gleichbedeutend mit | ||
| - | z-(3+3j). | + | z-(3+3j). |
| Gleiches gilt für die Prioritätsbetrachtung. Eine Eingabe wie | Gleiches gilt für die Prioritätsbetrachtung. Eine Eingabe wie | ||
| - | z*-3-3j | + | z*-3-3j |
| wird als richtig erkannt, berechnet wird sie zu | wird als richtig erkannt, berechnet wird sie zu | ||
| - | z*(-3-3j) | + | z*(-3-3j) |
| Der Imaginärteil wird also als noch zur Zahl gehörend interpretiert. Die ebenfalls denkbare Übersetzung zu | Der Imaginärteil wird also als noch zur Zahl gehörend interpretiert. Die ebenfalls denkbare Übersetzung zu | ||
| - | z*(-3)-3j, | + | z*(-3)-3j, |
| wo zunächst die Multiplikation, | wo zunächst die Multiplikation, | ||
| CGRAPH kann innerhalb einer Klammerebene maximal zehn Speicher zur Verfügung stellen. Dies ist ausreichend für die meisten Eingaben. Eine Eingabe wie | CGRAPH kann innerhalb einer Klammerebene maximal zehn Speicher zur Verfügung stellen. Dies ist ausreichend für die meisten Eingaben. Eine Eingabe wie | ||
| - | z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z | + | z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z |
| überfordert den Compiler jedoch - hier sind wegen der Priorität der Multiplikationen elf Speicherungen erforderlich. Das Einfügen einer zusätzlichen Klammerebene löst das Problem. | überfordert den Compiler jedoch - hier sind wegen der Priorität der Multiplikationen elf Speicherungen erforderlich. Das Einfügen einer zusätzlichen Klammerebene löst das Problem. | ||
| - | z*z+(z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z) | + | z*z+(z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z+z*z) |
| Ein schnelleres Abarbeiten dieser Funktion garantiert übrigens die Eingabe von | Ein schnelleres Abarbeiten dieser Funktion garantiert übrigens die Eingabe von | ||
| - | 11*sqr(z) | + | 11*sqr(z) |
| oder | oder | ||
| - | 11*z^2. | + | 11*z^2. |
| Es ist ratsam, die allgemeine Potenzfunktion anstelle der mehrfachen Multiplikation zu verwenden, da Potenzen nicht intern in Multiplikationen aufgespalten werden, sondern über die Exponentialfunktion direkt berechnet werden. | Es ist ratsam, die allgemeine Potenzfunktion anstelle der mehrfachen Multiplikation zu verwenden, da Potenzen nicht intern in Multiplikationen aufgespalten werden, sondern über die Exponentialfunktion direkt berechnet werden. | ||
funktionensyntax.1770050108.txt.gz · Zuletzt geändert: von frankbrennecke
